Vita

Joachim Höchbauer, Bass

Joachim Höchbauer erhielt in seiner Geburtsstadt Regensburg eine grundlegende musikalische Erziehung als Mitglied der Regensburger Domspatzen. Er absolvierte zunächst das Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er bereits wesentliche Impulse durch den Pianisten Helmut Deutsch und Musikwissenschaftler Siegfried Mauser erfuhr. An der Musikhochschule in Köln schloss sich das Zusatzstudium Liedbegleitung bei Prof. Glauß an, welches er mit dem Liedbegleitungsexamen beendete. Ebenso komplettierte er an der Kölner Musikhochschule, seine Ausbildung im Hauptfach Gesang bei Professorin Mechthild Georg mit dem Diplom.
Wertvolle künstlerische Impulse erhielt Joachim Höchbauer durch Meisterkurse u.a. bei Prof. Konrad Jarnot und Prof. Wolfram Rieger.
Nach langjähriger Mitwirkung als Mitglied des Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe, tritt er vermehrt als Solist in Erscheinung. So führten ihn solistische Auftritte u.a. in die Philharmonie Essen, Philharmonie Köln, Ruhrfestspielhaus Recklinghausen, Musiktheater Gelsenkirchen, ins Konzerthaus Berlin, nach Norwegen, Italien, Russland und in die USA.
Ausserdem tritt er regelmäßig beim Kulturwald-Festival auf und war schon mit einem Liederabend in Karthago in Tunesien zu hören.
Er konzertierte u.a. mit den Nürnberger Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bochumern Symphonikern, den Bergischen Symphonikern, das „Neue Orchester“ und Barockorchestern wie der Capella Augustina, dem Concerto Brandenburg, der Kölner Akademie, dem Collegium Cartusianum (Peter Neumann), La Banda, Concerto Köln, „Les Mufatti“ (Brüssel), „Musica Fiata“ und dem Orfeo Barockorchester (Österreich).
Nach Produktionen am Stadttheater Fürth mit Siegfried Wagners „Der Kobold“ und „Der Heidenkönig“ gastierte er 2007 im Stadttheater Koblenz als Chelsias in Händels „Susanna“. Darüber hinaus wirkte er bei zahlreichen CD-Aufnahmen mit und konzertierte u.a. in Russland, USA, Polen, Italien, Schweden, Dänemark,  Portugal sowie auf den Lofoten und in Karthago.

Darüber hinaus führten ihn Auftritte u.a. zum Rheingau- Musikfestival, zum Heidelberger Frühling, dem Early Music Festival Stockholm, den Tiroler Festspielen in Erl, Kopenhagen und nach Israel.
2010 war er u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Stück „Shoot/Get Treasure/Repeat“ (Mark Ravenhill) und Musik von Monteverdi zu sehen, ausserdem in der „Bordellballade“ als Alfred beim Musikfestivald „Kulturwald“.

2011 sang er den „Sprecher“ in der „Zauberflöte“ beim Musikfestival „Kulturwald“ und im flämischen Theaterstück “Blut und Rosen” in Antwerpen und beim Theaterfestival in Avignon.
2012 war er im Cuvelliertheater München in Mozarts “Le nozze di Figaro” zu sehen.
2013 konzertierte er u.a. bei der Ruhrtriennale in Bochum, beim Festival der Europäischen Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd, beim Rheingau Musikfestival, bei den Festtagen Alte Musik Basel, in der Oper Gent (Belgien) und mit der H-Moll-Messe in Polen (Breslau, Oppeln,Krakau).
2014/2015 stehen und standen u.a. Projekte und Konzerte mit Jos van Immerseel (Schubert Quartette), in der Oper Lille, Oper Gent, Luxemburg, in der Philharmonie von Minsk, in Lissabon, bei den Tage Alter Musik Regensburg, Musikfest Stuttgart, Kulturwald-Festival, in Wien, in Hong Kong und in Utrecht (Early Music Festival) auf dem Programm. 2016 singt er beim Kulturwald Festival den „Donner“ in Wagners „Rheingold“ und in der Oper Bonn „Der Wasserträger“(Kommandant) von Luigi Cherubini beim Beethovenfest Bonn.

Lebenslauf (PDF)
Portrait groß (JPG)
Portrait klein (JPG)